Reise

2026 AIDA Karibik Kreuzfahrt

  • Mit Discover Airlines ging es von Frankfurt am Main nach Fort de France auf Martinique. Die Insel ist ein französisches Übersee-Département und damit ein voll integrierter Teil Frankreichs und der europäischen Union.

Unsere Reise in Flaggenform: Oben seht ihr den Start in Frankreich, dann führen die Flaggen von links nach rechts durch unsere ersten Stopps. Unten geht es genauso weiter – so könnt ihr unsere gesamte Route auf einen Blick verfolgen und euch vorstellen, welche Abenteuer uns an jedem Hafen erwarteten.


Position der AIDAblu


Reiseverlauf Karibik-Kreuzfahrt

Tag 1 – Martinique (Fort-de-France)
Am Sonntag, den 04.01.2026, begann unsere Reise in Fort-de-France auf Martinique. Die Insel ist ein französisches Übersee-Département und somit vollständig in Frankreich und die Europäische Union integriert – ein karibisches Ziel mit europäischem Flair.
Nach der leider verspäteten Ankunft am Flughafen fuhren wir mit einem Bus zum Tourelles Cruise Terminal. Um 22:00 Uhr hieß es schließlich „Leinen los“.

Tag 2 – Seetag
Ein entspannter Tag auf See bot Gelegenheit, das Schiff und seine Annehmlichkeiten zu genießen und sich auf die kommenden Inseln einzustimmen.

Tag 3 – Curaçao
Am Dienstag, den 06.01.2026, erreichten wir Curaçao um 10:00 Uhr. Wir entschieden uns für eine geführte Fahrradtour durch Willemstad. Vorbei an den berühmten bunten Giebelhäusern erkundeten wir die Stadt und unternahmen eine landschaftlich reizvolle Fahrt zum Kokomo Beach. Dort blieb ausreichend Zeit für eine ausgiebige Badepause im kristallklaren Wasser.

Die Routendetails mit vielen Fotos gibt es online bei Komoot -> hier

Tag 4 – Curaçao
Der Tag stand zur freien Verfügung, bevor das Schiff um 22:00 Uhr ablegte. Zuvor hatten wir bei GetYourGuide die empfehlenswerte Tour „Rundgang durch die bunte Geschichte Curacaos“ gebucht.

Mit unserem einheimischen Guide Joel erkundeten wir in einer kleinen Gruppe – vier Deutsche und zwei Kanadierinnen – die Geschichte und Kultur Curacaos auf einer Walking Tour durch die Stadtteile Punda und Otrobanda. Joel führte uns durch malerische Straßen, vorbei an farbenfroher holländischer Architektur und lebendigen Wandmalereien.

Mit Guide Joel erkundeten wir die Geschichte und Kultur Curacaos auf einer Walking Tour.

Tag 5 – Aruba
Am Donnerstag, den 08.01.2026, legten wir von 08:00 bis 18:00 Uhr in Aruba an. Auch hier erkundeten wir die Insel aktiv bei einer geführten Fahrradtour. Die Route führte durch Oranjestad, zu einer Aloe-Vera-Farm und entlang schöner Strandabschnitte. Es war eine entspannte Tour, die viele interessante Einblicke in die Natur und Kultur der Insel bot.

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Tag 6 – Seetag
Ein weiterer Seetag ludt zum Erholen ein, während wir Kurs auf die Dominikanische Republik nahmen.

Tag 7 – La Romana (Dominikanische Republik)
Am Samstag, den 10.01.2026, erreichten wir La Romana um 09:00 Uhr. Wir entschieden uns diesmal für die AIDA-Bus-Tour „Lieblingsbohnen: Der Ursprung von Kaffee und Kakao“. Die Busfahrt führte vorbei an weiten Zuckerrohrfeldern zur Kakaoplantage Chocafe Farm, wo wir die Plantage besichtigten.

Unser lokaler Tour Guide Nissendro demonstrierte uns die Gewinnung und Verarbeitung von Kakao- und Kaffeebohnen sowie die Herstellung von Kokosöl. Anschließend besuchten wir eine kleine Zigarrenfabrik, in der die manuelle Fertigung von Zigarren gezeigt wurde. Natürlich gab es auch ausreichend Gelegenheit, Zigarren und andere lokale Produkte wie Rum zu erwerben.

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Tour Guide Nissendro demonstrierte uns Gewinnung und Verarbeitung von Kakao- und Kaffeebohnen.

Tag 8 – Seetag
Zeit zum Durchatmen und Genießen der karibischen Sonne an Bord.

Tag 9 – Antigua
m Montag, den 12.01.2026, erreichten wir Antigua von 08:00 bis 20:00 Uhr. Diesmal entschieden wir uns für die bei GetYourGuide angebotene Tour „Von St. John’s aus: Halbtagestour – historische Tour + Strandflucht“. Unser Tour Guide Carl vermittelte uns viele interessante Informationen über Antigua und seine Geschichte.

Die frühere britische Kolonie war stark befestigt und verfügte über etwa 40 Forts, von denen wir Fort Blockhouse und Fort Shirley besichtigten. Von Fort Blockhouse aus bot sich unter anderem ein Blick auf die Häuser der prominenten Musiker Eric Clapton und Whitney Houston. Von Fort Shirley aus konnten wir Nelson’s Dockyard sowie Clarence House, wo Prinzessin Diana häufig verweilte, überblicken.

Zum Abschluss genossen wir einen wunderbaren Strandaufenthalt an einem der 365 Strände Antiguas.

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Unser Tour Guide Carl vermittelte seine Heimat Antigua.

Tag 10 – Basseterre (St. Kitts und Nevis)
Am Dienstag, den 13.01.2026, legten wir um 07:00 Uhr in Basseterre an und verliessen den Hafen um 20:00 Uhr. Wir nahmen an einer geführten Van- bzw. Open-Air-Safari teil. In etwa zweieinhalb Stunden lernten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel kennen und erhalten spannende Einblicke in Geschichte und Alltag von St. Kitts.

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Sightseeing Tour auf St. Kitts

Tag 11 – St. Maarten
Am Mittwoch, den 14.01.2026, lagen wir von 07:00 bis 18:00 Uhr in St. Maarten. Wir hatten die bei GetYourGuide gebuchte Tour „St. Maarten – Halbtagestour der französischen und niederländischen Seite“ gewählt.

Ein schönes Autokennzeichen.

Unser Busfahrer und Guide Denzel fuhr seinen eigenen Bus, den er Suzette nannte. Besonders an Sint Maarten (SXM) ist die frühere Salzgewinnung, die früher eine bedeutende Rolle spielte. Mit der Erfindung von Kühl- und Gefriergeräten verlor die Salzproduktion jedoch an wirtschaftlicher Bedeutung. Weitere historische Exportgüter waren Indigo, Baumwolle und Zuckerrohr. Heute ist der wichtigste Wirtschaftsfaktor der Tourismus, aber auch das Glücksspiel spielt eine Rolle: Sint Maarten verfügt über 17 Casinos.

Interessant ist außerdem, dass die Insel in zwei Staaten geteilt ist: das niederländische Sint Maarten (SXM) und das zu Frankreich gehörende Saint Martin. Die Menschen beider Länder verstehen sich heute gut und pflegen ein nachbarschaftliches Miteinander.

Hurrikan Irma hat auf der Insel teilweise deutliche Spuren hinterlassen. Denzel zeigte uns beispielsweise einen Bereich, in dem früher ein Hotel stand, das jedoch nicht wieder aufgebaut wurde.

Ein besonderes Highlight war Maho Beach, bekannt für die Starts und Landungen der Flugzeuge. Besonders gefährlich können die Starts von Düsenflugzeugen sein, da dabei Luftströmungen Menschen nach oben reißen können – die Einheimischen nennen dieses Phänomen „Supermanning“.

Denzel führte uns außerdem zu den örtlichen Twin Towers, zum Strand von Marigot sowie zu einem lokalen Markt mit angrenzendem Restaurantbereich.

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Tag 12 – Tortola / Road Town (Britische Jungferninseln)
Am Donnerstag, den 15.01.2026, blieben wir von 07:00 bis 16:00 Uhr auf Tortola. An unserem Tag erkundeten wir die Insel auf eigene Faust. Mit unserer Taxifahrerin Mildred fuhren wir von Road Town aus über ausgesprochen hügelige Straßen zur Long Bay Beach auf der Nachbarinsel Beef Island, die über eine Brücke mit Tortola verbunden ist.

Wie überall in der Karibik ist Rum Punch ein beliebtes Getränk – am Strand war es sogar im Preis für die Liegen inbegriffen. 😊🦀 Zu Beginn war der Strand noch sehr belebt, vor allem mit amerikanischen Gästen, da das Kreuzfahrtschiff „Norwegian Aqua“ zu dieser Zeit noch lag. Gegen 11 Uhr wurde es jedoch merklich ruhiger, als das Schiff früh ablegte. Danach konnten wir den Strand in angenehmer Ruhe genießen.

Die British Virgin Islands (BVI) zählen insgesamt rund 40.000 Einwohner, davon lebt etwa die Hälfte auf der größten Insel Tortola. Insgesamt bestehen die BVI aus rund 60 Inseln, die alle ihren eigenen Charme haben.

Die Routendetails mit einigen Fotos gibt es online bei Komoot -> hier

Tag 13 – Samaná (Dominikanische Republik)
Am Freitag, den 16.01.2026, erreichen wir Samaná von 11:00 bis 18:00 Uhr per Tenderboot. Wir hatten zuvor die Tour „Stadtführung durch Samaná: Geschichte, Kultur und lokaler Charme“ gebucht. Vor Ort stellten wir jedoch fest, dass diese Tour nicht mehr im Programm war. Glücklicherweise war zufällig die Managerin Barbara anwesend, die uns schnell und unkompliziert half, das Problem zu lösen.

Der vollständige Name der Stadt lautet Santa Barbara de Samaná. Barbara organisierte zügig einen hervorragenden Ersatz: Ein Tuk-Tuk mit Fahrer und unserem außerordentlich freundlichen Guide Alejandro begleitete uns durch die Stadt.

Unsere Führung begann bei der Kirche St. Peter, wo Alejandro uns die Anwendung der Kirchenglocke, das Grab des ersten Pastors und die besondere Konstruktion zum Schutz der hölzernen Außenwände erklärte. Weiter ging es zur örtlichen Markthalle, in der Alejandro uns alle Produkte vorstellte, die aus der ländlichen Umgebung stammen.

Ein besonderes Highlight waren die drei Brücken Puente Samaná, die von den Einheimischen auch Napoleon-Brücke genannt werden, da sie ursprünglich zu Ehren Napoleons benannt wurden.

Unterwegs durften wir den großen Fang eines Anglers bestaunen: bunte Fische und sogar zwei Hummer – Alejandro kannte den Fischer persönlich, was den Besuch noch authentischer machte.

An einem anderen Punkt stellte uns Alejandro das beliebte und vielfach selbst hergestellte „Mama Juana“ vor. Dieses Getränk besteht aus Rotwein, braunem Rum, Honig sowie einer speziellen Mischung aus Hölzern und Kräutern. Die Einheimischen nutzen diese Mischung traditionell als medizinisches Heilmittel und schwören zudem auf ihre Wirkung als Potenzmittel.

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Tag 14 – Seetag
Der letzte Seetag diente der Erholung und dem Abschied von der Karibik.

Tag 15 – Montego Bay (Jamaika)
Am 18.01.2026 erreichten wir um 08:00 Uhr Montego Bay auf Jamaika – das letzte Kapitel dieser abwechslungsreichen Karibikreise begann mit dem Rückflug nach Frankfurt am Main.

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